Gehaltskonto

Egal ob man Arbeitnehmer, Selbständiger, Freiberufler oder Unternehmer ist: Wenn man ein Gehalt bezieht, dann braucht man auch ein Gehaltskonto. Dies ist also ein Girokonto, das als sogenanntes Kontokorrentkonto bei einer Bank bzw. bei einem Kreditinstitut geführt wird. Genau auf dieses Konto überweist der Arbeitgeber den Lohn oder das Gehalt. Da die Zeiten der Lohntüte längst vorbei sind, braucht man definitiv ein Girokonto für die bargeldlosen Gehaltsüberweisungen. Firmen und Selbständige benötigen ein gesondertes Geschäftskonto.

Sie stellen sich vielleicht die Frage, ob Sie noch Gebühren für solch ein Konto in Kauf nehmen müssen? Die Antwort ist recht einfach: Sie können heutzutage ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren bekommen. Somit sparen Sie sich also die Kontoführungskosten beim Konto, die bekanntlich auch schon über 100 Euro pro Jahr betragen können. Alles was Sie dafür tun müssen ist, ein kostenloses Girokonto am besten bei einer Direktbank zu eröffnen. Somit wechseln Sie ganz einfach von Ihrer alten/bisherigen Bank zu einer anderen Bank. Und Ihrem Arbeitgeber teilen Sie einfach mit, dass Sie von nun an ein neues Gehaltskonto haben.
» Hier erfahren Sie nähere Einzelheiten zum Bank- und Girokontowechsel

Bei der Masse an Angeboten sollten Sie aber auch ein klein wenig aufpassen. Ein Privatkonto wird für gewöhnlich auch als Gehaltskonto genutzt, weshalb manche Banken es als Bedingung für ihr kostenloses Girokonto machen, dass dann auf dem Konto auch das Gehalt eingeht. Das ist natürlich nicht weiter schlimm, aber kritisch könnte es für Sie werden, wenn es auch noch ein Mindestbetrag sein muss. Dieser monatliche Mindesteingang kann also bei 1000 Euro oder auch mehr liegen. Wenn Ihre Gehaltshöhe darunter liegt, dann sind wieder Kontoführungsgebühren möglich. Leider ist dies für Geringverdiener auch nicht gerade im Sinne des Erfinders, so dass Sie sich lieber gleich nach einer Bank umschauen sollten, die das Girokonto kostenlos ohne Mindesteingang anbietet. Nur so umgehen Sie diese Tücke, dass letztlich doch wieder Gebühren anfallen könnten, die Sie einst zu umgehen glaubten.

Grundsätzlich ist es auch empfehlenswert, dass Sie neben einem Girokonto auch ein kostenloses Tagesgeldkonto haben. Egal wie hoch Ihr Vermögen ist, so empfiehlt sich solch ein Sparkonto generell als sichere Geldanlage parallel zum Girokonto.

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