Sicherheitshinweise zum Girokonto und Online Banking

Die technischen Sicherheitsstandards bei einem Online Girokonto sind in den letzten Jahren weiter verbessert worden. Nur nützen technische Barrieren wenig, wenn die Nutzer sich nicht an Sicherheitshinweise ihrer Direktbank halten. Die nachfolgenden Sicherheitsratschläge erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte Fragen Sie unbedingt nach erfolgter Kontoeröffnung nach den Sicherheitshinweisen Ihrer Bank!

1. Ihre erhaltene PIN der Geldkarte oder/und Kreditkarte dürfen Sie niemanden weitergeben. Die PIN prägen Sie sich fest ein. Keinesfalls dürfen Sie die PIN irgendwo notieren, auch nicht als Telefonnummer getarnt.

2. Mit der PIN für das Online Banking verfahren Sie genauso. Wenn die Möglichkeit besteht, die PIN für das Onlinebanking abzuändern, so tun Sie dies von Zeit zu Zeit.

3. Die TAN Liste bewahren Sie an einem Ort auf, der für andere Personen unzugänglich ist.

4. Niemals dürfen Sie Ihre PIN oder TAN`s an andere Personen weitergeben! Auch nicht per Email! Sogenannte „Phishing-Mails“ sind stark im Umlauf.

5. Achten Sie darauf, dass Ihr PC frei von Viren, Trojanern und anderen Computerschädlingen ist! Ein aktuelles Antivirenprogramm sollte auf Ihrem PC installiert sein, mit der Möglichkeit der „Virenupdates“. Die Updates führen Sie regelmäßig durch.

6. Loggen Sie sich nicht über Ihnen unbekannte PC`s in Ihr Online-Girokonto ein, da Sie nicht wissen können, ob diese PC`s mit Viren „verseucht“ sind oder andere Programme laufen, die Ihre Eingaben „belauschen“.

7. Installieren Sie immer die aktuellen Updates Ihres Betriebssystems, gerade auch die Sicherheitsupdates.

8. Setzen Sie eine Firewall Software ein, ebenso auch ein Anti-Viren-Programm.

9. Beim Onlinebanking über die Webseite der Direktbank loggen Sie sich beim Beenden einer Sitzung immer korrekt aus dem Kontobereich aus über den „Log-Out“-Schalter. Leeren Sie anschließend auch den Cache Ihres Browsers.

10. Öffnen Sie niemals Onlinebanking-Links aus E-Mails, weil Betrüger gern gefälschte E-Mails an Bankkunden senden. Solche Emails erwecksen den Eindruck, der Inhalte stamme von der Bank. Auf der fingierten Zielseite wird er durch eine fadenscheinige Argumentation dazu gebracht, seine Zugangsdaten und Transaktionsnummern einzugeben. Wenn diese Datne in fremde Hände gelangen, ist das Unheil vorprogrammiert. Merke: Eine Bank wird niemals geheime Daten per E-Mail / Internet abfragen.

11. Prüfen Sie die Haftungsregeln Ihrer Bank und fragen Sie dort genauer nach! Per Gesetz haften Bankkunden bei einem Missbrauch im Internetbanking nur dann über einen Betrag von 150,- Euro hinaus, wenn sie vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen ihre Sorgfaltspflichten verstoßen haben.

Weitere Tipps und Ratschläge wird Ihnen gern Ihre kontoführende Bank erteilen.
» Was ist das TAN-Verfahren, iTAN, eTAn, eTAN plus, mTAN und HBCI Banking?

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